»grob und trotzdem nobel«

Im Jahr 2001 bittet eine Baumart um Ihre Aufmerksamkeit, die wahrscheinlich viele bisher übersehen (oder zumindest nicht beachtet) haben. Denn sie hat keine spektakulären Blüten, Früchte oder Rinde und zeigt wenig Farbe - die Esche (Fraxinus excelsior L.).
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Die Esche gehört in die Familie der Ölbaumgewächse, zusammen mit den Sträuchern Flieder, Forsythie und Liguster. Sie wird ein hoher Baum mit kugelförmiger Krone und erreicht Stammdurchmesser bis zu 2m und Höhen bis über 40m. Das Höchstalter beträgt 250 bis 300 Jahre.
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Christian Morgenstern aus Galgenlieder
Auf den Baum des Jahres 2001 variiert

Palmström steht an einem Tische
Und entfaltet groß ein Taschentuch
Auf dem Tuch ist eine Esche
Dargestellt sowie ein Mensch mit einem Buch.
Palmström wagt nicht sich hineinzuschneuzen,
- er gehört zu jenen Käuzen,
die oft unvermittelt - nackt
Ehrfurcht vor dem Schönen packt.
Zärtlich faltet er zusammen,
was er eben erst entbreitet.
Und kein Fühlender wird ihn verdammen,
weil er ungeschneuzt entschreitet..
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(Bild von Eleonora Heine-Jundi, das sie als Plakat in unserem Angebot erwerben können)



Kuratorium "Baum des Jahres", E-Mail: kbj@fichtelgebirge.org