Die Natur
(Herder)
Hast du, hast du nicht gesehn,
Wie sich alles drängt zum Leben ?
Was nicht Baum kann werden,
Wird doch Blatt,
Was nicht Frucht kann werden,
Wird doch Keim.
Hast du, hast du nicht gesehn,
Wie von Leben alles voll ist ?
Schon im Blatt des Baumes,
Hoher Bau,
Schon im Keim der Früchte
Volle Kraft.
Lebend Weben der Natur,
Ew’ger Frühling junger Keime.
Wenn sie mir verwelken,
Starben sie ?
Sind sie, mir verschwunden,
Nirgend mehr ?
Selig, selig, wo ihr seid,
In des Ew’gen Paradiese.
Hier am Lebensbaume
Blüten nur,
Dort am Lebensbaume
Früchte schon.
Selig, selig, der ich bin
In der Welt voll Leben Gottes !
Meine Adern wallen
Seinen Strom,
Meine Seele trinket
Gottes Licht.
(eingesandt von Wolfgang von Heyer)
Tag des Baumes am 25. April
Jährlich sind wir gerne bereit.
Zu Feiern den "Tag des Baumes" weltweit.
Die Idee als "Arbor Day" in Nebraska auserkoren.
Im amerikanischen Bundesstaat. geboren.
Die Landschaft dort war "baumlos".
Die Siedler erkannten rasch das schwere Los.
Die Natur brauchte in vielerlei Beziehungs-Räume.
Sträucher, Büsche und ganz wichtig waren Bäume.
J. Sterling Morton, 1854 ein Grundstück bekam.
Pflanzte gleich Bäumen und Sträuchern an.
Er sprach seine Nachbarn an und sagte ihnen.
Bitte pflanzt Bäume, dabei kann man nur gewinnen.
Als Journalist und Herausgeber der Tageszeitung.
Lieferte er die günstigsten Voraussetzungen.
Die Illusion wurde zur Bewegung, seiner Baum-Quelle.
Schon schwabte die Idee über wie eine große Welle.
Es siegte der Bevölkerungs Vernunft.
"Arbor Day" gehört die Zukunft ! ".
Eine Million Bäume wurden gepflanzt.
Dazu die Feier mit grünem Tanz.
In Nebraska am 10. April 1872 so heißt es dort.
Der "Tag des Baumes" setzt sich nun weltweit fort.
In Deutschland ist es der 25. April.
Es ist unser Bestreben und unser Ziel.
Der Baum, ein Sinnbild des Wachsens, der Stetigkeit.
Des Jahreszyklus, der bergenden Erwartung bereit.
Des Schutzes als Symbol ehrsam hingestellt.
Für die uns umgebende Natur dieser Welt.
In Nebraska am 10. April 1872 so heißt es dort.
Der "Tag des Baumes" setzt sich nun weltweit fort.
In Deutschland ist es der 25. April.
Es ist unser Bestreben und unser Ziel.
Der Baum, ein Sinnbild des Wachsens, der Stetigkeit.
Des Jahreszyklus, der bergenden Erwartung bereit.
Des Schutzes als Symbol ehrsam hingestellt.
Für die uns umgebende Natur dieser Welt.
© Brigitte Obermaier, München, 2001-12-30 |
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Die Waldkiefer
Baum des Jahres 2007
Du hast einen starken Überlebenswillen,
bereicherst Naturgärten, bist falsch an Villen.
Wenn der Winter macht kehr aus,
schauen Vögel aus deinen immergrünen Zweigen raus.
Zeisige finden deinen Schutz vor Regen fein,
singen zu hunderten trotz Regen bei dir den Frühling ein.
So gibst Du vielen Tieren Lebensraum,
für Schwalben ein Insektentraum.
Wenn der Wind im Mai durch deine Zweige weht,
wird alles mit gelbem Blütenstaub überseht.
Nun schauen zu deiner Baumkrone hoch, viele Leute,
sieht aus, als ob eine Kerze von den Zeigen leuchte.
Sucht man im Sommer Schattenschutz,
entspannt vom Stress; ist man ganz verdutzt,
man hört das Kiefernflüstern?
deine Zapfen fangen an zu knistern.
Man kann bei dir dem Wind lauschen,
hört von Deiner Krone ein helles Rauschen.
keine anderer Baumarten den Zauber bringt,
wenn man horcht, ist es als ob die Waldkiefer singt.
Copyright © EvK - www.Schwalbenkolonie.de
Die Esche
Baum des Jahres 2001
Im Frühjahr hält sie sich an alle Regeln
die Fiederblättchen hin zum Licht gerichtet
Im Spätherbst gibt sie weiter grünen Saft
die Esche pflegt ihr altes Sommerkleid
Hält nichts vom bunten Laub der andren Bäume
das scheint ihr gar ein Zeichen frühen Alterns
Die erste Winternacht macht alle gleich
© Waltraud J. Klaholt-Husemann
Hommage an den Wacholder
Baum des Jahres 2002
Mein Kandidat - das war er nicht
ab heute jedoch - mein Favorit
Wacholder - Wacholder - sein Name hat Klang
die Füße im Sand oder Lehm oder Schlamm
Entwächst er dem langsam mit spitzer Frisur
rundlich nach unten - Zypressenfigur
Ebenso gibt es auch andere Formen
normen lässt der Wacholder sich nicht
Und immer grün bleibt sein Nadelgewand
am Rand die begehrten Beerenzapfen
Genever - Gin und Sauerkraut
alles baut sich damit auf
Genügsam im Trinken - doch lichthungrig halt
alt wird Wacholder - bis zu zweitausend Jahr'
Wacholder - Wacholder - sein Name hat Klang
© Waltraud J. Klaholt-Husemann
Wacholder Duft
Baum des Jahres 2002
Wacholder-Duft die Natur durchzieht.
Der Wind um die Nadel flieht.
Vorbei am Sand, vorbei am Wacholderstamm.
Bedeckt der Ballen durch Lehm und Schlamm.
Benötigt wenig Wasser zum Trinken.
Läßt seine Zweige schwach winken.
Langsam wächst er empor, zur Mitte.
Zeigt sich unten Zypressenbreit und oben Spitze.
Hell wächst er im lichten Kiefernwald.
Wird in Ruhe der Natur zuweilen sehr alt.
Besiedelt einsam die trockenen Heiden.
Den Ödwiesen und bei den Weiden.
Sein Alter geht in die zweitausende Jahr hinein.
Überlebt uns alle wie im Jägerlatein.
Wie verwunschene Herden im Sonnnenschlaf.
Während eines Mittags-Traumes wie ein Schaf.
Zum Kochen ideal und zur Bestellung.
Destillierung und Branntweinherstellung.
Machandel-Baum für Genever oder Gin.
Gewürz für Wildspeisen, Sauerkraut und Gurken in Dill.
Schwarzbraun die Heide- und Waldweise
Der Wacholderdrossel Lieblingsspeise
Das Gewürz der Birkhühner und Krähen.
Gleich der Eibe mit dem Pollenstaub versehen.
Immergrün die Nadeln am Zweig.
Seine Beeren für Gewürze bereit.
Mal kugelig, mal gesäultes Geäst.
Der Wacholder in Fluren und an Hängen wächst.
© Brigitte Obermaier, München, 2002-01-20
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