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Vorkommen, Verbreitung

Das natürliche Verbreitungsgebiet der Stieleiche umfaßt den überwiegenden Teil Europas. Sie fehlt nur im Norden Schottlands, Rußlands und Skandinaviens sowie in den sommertrockenen Gebieten des Südens.

Beste Wuchsbedingungen herrschen in Europa in der kollinen Stufe im Flachland und an Hängen mit weniger als 30 % Neigung auf mineralhaltigen, tiefgründigen, lehmigen bis tonigen und nicht austrocknenden Braunerden vor.

Ihr Optimum hat die Stieleiche in den Auen großer Flüsse und auf schweren Lehmböden der Ebene und des Hügellandes.
Im Harz steigt die Stiel- wie auch die Traubeneiche bis 600 m, im Bayrischen Wald bis 700 m und in den Alpen bis 1200 m.
Beide Eichenarten sind durch frühe Formen der Waldwirtschaft (Nieder- und Mittelwaldbetrieb, Hüte- und vor allem jagdlich genutzte Bannwälder) oft außerhalb ihrer Standortansprüche gepflanzt worden.