Ökologie und Vorkommen

Heimat der Rosskastanie

Die Heimat der Rosskastanie ist mit zerstreuten Vorkommen in den Mittelgebirgen Griechenlands, Albaniens und Mazedoniens zu finden. Dorthin hat sie sich während der Eiszeiten zurückgezogen. Vorher war sie auch bei uns heimisch, hat aber die Rückwanderung nach den Eiszeiten bis hierher dann von selbst nicht mehr geschafft. (Das war genauso bei Esskastanie und Walnuss.) Erst der Mensch hat sie wieder nach Mitteleuropa gebracht, nämlich im Jahre 1576 zunächst nach Wien. Die Türken verbreiteten sie während ihrer Eroberungsfeldzüge quer durch Europa, denn sie hatten Kastanien als Futter für ihre Pferde mit dabei.

Die Baumart zeigt heute, dass sie hier dauerhaft wachsen und regelmäßig reife Früchte produzieren kann
- sie ist also ein "Spätheimkehrer" und hier ohne Probleme lebensfähig und winterhart. Inzwischen kommt sie bei uns sogar bis in Höhenlagen von über 1.000m vor und wächst auch in Skandinavien.


„Schwarzer“ Schatten, auf den Schattenwurf der Rosskastanie trifft das zu,
aber sie selbst braucht Licht. Die Rosskastanie ist kein „Waldbaum“, sondern ein Stadt,- Haus,- Park,- Alleebaum und der Baum der Biergärten. weiter >>


"Saftmal" - Mit gelben oder roten Punkten in der Blüte, lenkt die Rosskastanie den Anflug der Bienen. Nun kommt der Botanikprofessor endlich zu der schon angekündigten „Ampelanlage“ der Rosskastanienblüten zu Worte.
Was hat es mit dem „Saftmal“ auf sich?
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Schäden und Krankheiten – welche machen der Rosskastanie zu schaffen? An sich hat sie – nicht ungewöhnlich bei neu hinzugekommenen Baumarten – vergleichsweise wenig unter den heimischen Insekten zu leiden. Und doch
müssen wir seit Anfang dieses Jahrhunderts überall in Deutschland und inzwischen in fast ganz Europa Sommer für Sommer fleckige und abgestorbene Rosskastanienblätter beobachten. Die Bäume sehen zum teil traurig aus. Was ist die Ursache? Kann man etwas dagegen tun?
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Was weiß man über die Biologie der Miniermotte? Kann man ihre Massenvermehrung mit Aussicht auf Erfolg stoppen? Wie groß ist die Schädigung der Bäume durch den Minierfraß?
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Nutzung, Verwendung, Heilkunde