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Die
Vogel-Kirsche (Prunus avium L.) - schneeweiße Blütenkönigin
Die Vogel-Kirsche (Prunus avium L.) macht uns viele Male im Jahr große
Freude und strahlt im April weithin ins Land. Sie ist zudem die Mutter
aller Süß-Kirschen, denn diese ist eine Varietät der Vogel-Kirsche
und wird daher im Folgenden gleich mitbehandelt. Im Frühjahr ein
Blütenmeer, im Sommer begehrte Früchte, im Herbst feurige Blattfarben
und im Winter eine schicke Rinde – wenn es um Ästhetik geht,
spielt die Kirsche ganz vorne mit. Und dies werden die letzten Sekunden
Ihres Lebens sein, in denen Sie nicht wissen, wie viele Blüten sich
in einer Kirschenkrone befinden. Schätzen Sie jetzt mal: sind es
10.000, 50.000 oder 100.000? Es gibt viel Interessantes und Erfreuliches
von dieser Baumart zu berichten…
(Text: A. Roloff)
Blüten
- Unser Prof. schildert voller Begeisterung die Blütenfülle
der Vogel-Kirsche. Das muss man tatsächlich bewusst erlebt haben.
Schneeweiß leuchtet die ganze Krone. Der Prof. hat mit seinen Studenten
auch mal die Anzahl der Blüten an einem Baum gezählt –
Sie werden über das unerwartete Ergebnis staunen ...
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Der Prof. schildert gleich ganz romantisch den einmaligen Eindruck den
ein blühender Kirschbaum bei Mondenschein hinterlässt –
ganz besonders, wenn Sie dieses Schauspiel nicht allein erleben! ...
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wenn Sie blühende Kirschen erleben wollen (bei Sonnen-, oder bei
Mondenschein) sollen Sie wissen, in welchem Monat die Bäume blühen.
Der Prof. sagt es Ihnen fachmännisch genau und er spricht auch über
die Bestäubung und die Bedeutung besonders der Bienen für diesen
Vorgang...
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Habitus
- Wir haben die Vogel-Kirsche, das ist mit anderem Namen die Wild-Kirsche,
zum Baum des Jahres 2010 ausgerufen. Diese findet man im Wald (leichter
am Waldrand erkennbar) während Sie Süß-Kirschen kaum im
Wald finden werden Aber wo? und wie kann man sie unterscheiden? ...
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Früchte
- Der Kirschbaum gibt uns ein wunderschönes Holz, er erfreut uns
durch eine üppige Blütenpracht, die den Bienen eine reiche Honigernte
ermöglicht und er ist als Baumgestalt ein schöner Anblick –
und doch werden die meisten von Ihnen zuerst an die roten, runden süßen
Früchte denken, wenn sie „Kirsche“ hören. Frisches
Obst, Marmelade und Gelee, Rumtopf und sogar die Schwarzwälder Kirschtorte
fallen einem da ein und was schreibt der Prof. dazu? Ist er auch ein Liebhaber
der Torte? ...
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Keimung
- Hat man einen Kirschkern in die Landschaft
gespuckt oder hat ein Vogel ihn hinten „rausgeschossen“(„Vogelschiss“)
und fällt der Kern auf „Erde“auf der er keimen kann,
dann ...
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Blätter
Der Keimling hat natürlich die ersten Blätter, typische Kirschbaumblätter
und es entwickelt sich daraus ein Blätterdach. Die Blätter (und
sogar die Stiele!! )sollte man genauer betrachten – da kann man
interessante Einzelheiten erkennen. Und im Herbst erfreut das farbige
Laub den Wanderer durch einen herrlichen Anblick
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Krone
/ Knospen / Stamm - Infos zu den Blütenknospen
- Betrachten Sie die Krone eines Kirschbaumes – vor allem wenn der
Blick in die Krone nach dem Laubabfall möglich ist, werden Sie etwas
Auffälliges an der Verzweigung feststellen können Was, sagt
Ihnen der Prof. im nächsten Abschnitt....
Die toten Äste der Bäume glatt am Stamm (stammeben) absägen
= die Bäume ästen, empfiehlt auch der Schirmherr über den
BdJ 2010, der Präsident des Fostwirtschaftsrates MdB Schirmbeck in
seinem „Grußwort“ (siehe bei seinem Foto oben). Diese
Investition, denn das Absägen bedeutet Arbeitsstunden bezahlen, macht
man nur, wenn man später „astreines“ Holz ernten will,
das dann entsprechend hohe Erlöse bringt. Aber bedenken Sie, welch
langfristige Vorsorge!!! So langfristig denken Förster!
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Und wenn sie in die Höhe, in die Breite wachsen und alt und älter
werden (Wurzelanläufe sind der verdickte Bereich eines Stammes gleich
oberhalb des Bodens, aus dem der Stamm allmählich annähernd
walzenförmig wird)
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Alleen
- Einen schönen aber inzwischen seltenen
Anblick bieten Kirschbaum Alleen (allerdings wegen der „Rutschgefahr“
für schnelle und viele Autos keine optimale „Straßenbegleitung“)...
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Rinde
/ Wurzeln - Auch die Rinde und die Wurzel lohnen
einer genaueren Betrachtung
Der Prof, sagt dazu...
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Familie
/ Arten - Wie sie wissen teilen die Botaniker
Bäume (und andere Pflanzen) in „Familien“, „Arten“
und „Unterarten“ usw. ein – eine Fachsprache, die oft
nur die Botaniker selbst verstehen. Über die Einteilung bzw. Zuordnung
„streiten“ sie sich auch manchmal – dann wird es ganz
wissenschaftlich. Der Laie hält sich da am besten zurück. (oder
informiert sich im Lexikon)...
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weiter zu: Ökologie
und Vorkommen 
(Texte rot-braun: Dr. S. Wodarz)
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