
Früchte der Süß-Kirsche, Foto: A. Roloff
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Früchte
Weiter geht es also mit den Früchten. Wer will, kann sich gleich
noch mal verneigen: das sind die süßen Kirschen, auf die wir
alle so scharf sind. Nur dass man immer nicht so richtig weiß, wohin
mit dem Kern. Deshalb am besten draußen essen. Und Weitspucken üben.
Daraus werden dann nämlich Kirschbäume, die wieder blühen
und Früchte tragen. Die Sie dann wieder essen können usw. Die
Früchte stehen in doldenförmigen Büscheln zu 2-6 zusammen,
es sind 1 cm dicke (bei Kultursorten bis 2,5 cm dicke) schwarzrote Steinfrüchte,
d.h. sie haben einen harten Kern. In dem befindet sich der Keimling, bereit
für ein neues Leben. Bis zur Reife der Früchte muss ein Kirschbaum
allerdings viele Klippen erfolgreich umschiffen: Spätfrost, Regen
während der Blüte, Trockenheit, Hagel, Fraßfeinde und
Schädlinge. Bei großkronigen Süßkirschbäumen
ist ein sorgfältiger Kronenaufbau durch Schnitt wichtig, um später
gut an die Früchte zu gelangen.
Herzkirschen und Knorpelkirschen
Man unterscheidet bei den Früchten der Kulturform sog. Herzkirschen
mit vorwiegend weichem Fruchtfleisch und Knorpelkirschen mit festem, knackigem
Fleisch. Letztere sind bei Starkregen platzfester.
(Text: A. Roloff)
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