Ökologie - Krankheiten und Schäden

Gummifluss, Foto: A. Roloff


Foto: Conrad


Krankheiten und Schäden

Die Pflanzen der Vogel-Kirsche werden gerne vom Wild verbissen und die Wurzeln junger Bäume gerne von Mäusen gefressen. Die Früchte sind eine wichtige Tiernahrung (s. oben).
Es gibt eine Reihe von Krankheiten und Schadfaktoren, die für Kirschbäume gefährlich werden können, allerdings weniger einzeln im Wald stehenden Bäumen.

Spätfrostempfindlichkeit

Hier ist zunächst noch einmal auf die Spätfrostempfindlichkeit hinzuweisen, weshalb im Obstbau Kaltluft-Standorte wie Senken und Täler gemieden werden. Gefürchtet sind einige Bakterien- und Viruskrankheiten (was bei anderen Baumarten selten ist), z.B. Bakterienbrand und Kirschenblattrollvirus.

Gummifluss / Katzengold

Als Reaktion auf Stamm- und Astverletzungen kann der Kirschbaum einen auffälligen Gummifluss entwickeln, der in Blasen austritt und nach Härtung an der Oberfläche wie Bernstein in der Sonne glitzert (auch Katzengold genannt, weil man so früher Dinge bezeichnet hat, die wertvoller aussehen als sie sind – ich möchte hier aber gegen diese Verleumdung von Katzen protestieren).

Pilzkrankheiten und Schäden durch Insekten

Auch Stamm und Blätter können von Pilzkrankheiten befallen werden, die im Obstbau zu Problemen führen. Einige Insektenarten bewirken Schäden an Blüten und Früchten. Zu all dem Genannten gibt es umfangreiche Spezialliteratur, wegen der Bedeutung im Obstbau.

 

(Text: A. Roloff)



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