Ökologie und Vorkommen

Blühender Kirschbaum, Foto: A. Roloff






Vorkommen

Das natürliche Areal der Vogel-Kirsche erstreckt sich über große Teile Europas (mit Ausnahme von Nordosteuropa und Teilen der Mittelmeerküsten) bis nach Vorderasien und Nordafrika. Dabei ist man heute am Rande des Areals allerdings oft nicht sicher, ob die Vorkommen dort von Anpflanzungen aus verwildert sind oder schon natürlich vorhanden waren.

Eingebürgert ist die Vogel-Kirsche auch in Nordamerika und Vorderindien. Schon in der Stein- und Bronzezeit wurde der Kirschbaum wegen seiner Früchte nördlich der Alpen genutzt, das weiß man von Kirschkernfunden in Pfahlbauten. Kultiviert wird er hier seit etwa 2.000 Jahren. Es ist eine häufige Baumart des Flach- und Hügellandes, sie kann Ihnen aber auch in über 1.000 m Höhe begegnen, z.B. im Schwarzwald und in den Alpen, im Gebirge wächst sie schließlich nur noch strauchförmig.

Die höchsten bekannten europäischen Vorkommen sind mit fast 1.700 m Höhe in den Alpen beschrieben, vermutlich dort auch mit Unterstützung des Menschen (im Kaukasus werden 2.000 m erreicht).

 

(Text: A. Roloff)



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