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Die Europäische Schwarz-Pappel (Populus
nigra L.) gehört zu den Baumarten, die eigentlich weit verbreitet sein
müssten, aber inzwischen so selten geworden sind, dass sie in den Roten
Listen bedrohter Pflanzenarten stehen.
Die Gründe dafür sind vielfältig: vor allem Veränderung
und Verluste natürlicher Flussauen sowie Verwendung von anderen nichtheimischen
Pappelarten oder Kreuzung mit ihnen. So kommt es, dass ältere echte
Schwarz-Pappeln schon eine kleine Sensation sind. Sie werden daher in mehreren
Ländern Europas und einigen deutschen Bundesländern erfasst.
Woran
erkennt man die Schwarz-Pappel – was ist für sie charakteristisch?
Wenn Sie in der Landschaft in Flussnähe einen
frei stehenden Baum mit einer mächtigen, fast so breiten wie hohen
Krone und mit weit ausladenden, tief angesetzten Ästen sehen, dessen
ziemlich große Blätter schon bei leichtem Wind auffällig
flattern, könnte es sich um eine Schwarz-Pappel handeln
Habitus
- dieser Baumart ist im Freistand unverwechselbar. Dann sollten Sie sich
als nächstes den Stammfuß genauer ansehen: im Alter turbulente
netzartige Borkerippen, deutliche, z.T. brettartige Wurzelanläufe und
Wülste/Knollen mit sog. Wasserreisern (jungen direkt aus dem Stamm
entspringenden Ästen) sind weitere Kennzeichen von echten Schwarz-Pappeln.
Blätter
- Wenn auch das zutrifft, kommen die schraubig am Spross stehenden Blätter
dazu: mit dreieckigem oder rautenförmigem Umriss und lang ausgezogener
Spitze. Nach vollständiger Entfaltung ist die Blattfläche bis
12 cm lang, kahl und ohne Drüsen am Übergang vom Blatt zum Stiel.
Der Blattstiel ist bis 8 cm lang und seitlich zusammengedrückt. ...
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Triebe
- Ganz schön schwierig, Blattform oder Blattgröße sind also
kein eindeutiges Merkmal. Was dann? Geben wenigstens die Triebe einen Hinweis?
Und dann erzählt der Professor von „Absprüngen“, was
soll sich der Laie darunter vorstellen?
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Blüten,
Früchte - Erst Laubaustrieb und danach
öffnen der Blüten – hält sich die Pappel an diese Reihenfolge?
Und dann die Früchte und Samen. Eine schier unglaubliche Geschichte
erzählt uns der Herr Professor dazu. Die Pappel ist ein Baumwollbaum
– ein cottonwood-tree, wie der in Amerika auch genant wird. Viel weiter
unten kommt er nochmals auf diese „Wolle“ zu sprechen.
Können Sie sich das Vorstellen? weiter
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Borke,
Wurzeln, Keimung - Sehr beidruckend ist die
Borke alter Pappelriesen –ein Kunstwerk der Natur! Und wenn Sie schon
nahe am Baum sind, dann betrachten Sie auch seine oberirdischen Wurzeln
– er zeigt sie Ihnen. Ein Kapitel weiter – der Professor macht
es spannend, denn erst jetzt kommt etwas über die Keimung – man
hätte das schon bei dem Samen erwartet – aber vergessen hat er
das nicht. Schnellwachsender Riese steht in der Überschrift oben. Welche
Maße hat denn dieser Riese? weiter
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Arten,
Familie der Pappel - Wir vom Kuratorium Baum
des Jahres hören ab und zu die etwas hintersinnige Frage, wann uns
den die Bäume „ausgehen“ werden? Da wir grundsätzlich
Baum-Arten benennen, wird diese Situation nicht eintreten. Weltweit existieren
etwa 60 Pappelarten !! Eine durch Mutation entstandene Varietät der
Schwarz-Pappel, botanisch ist sie auch eine Schwarz-Pappel, ist sehr bekannt.
Napoleon hat für ihre Verbreitung gesorgt, als er die für seine
Eroberungszüge erforderlichen Straßen mit dieser Pappel säumte,
die schließlich in ganz Europa ein Renner geworden ist. In der Toskana
bestimmt sie mit der Zypresse das Landschaftsbild – ahnen Sie etwas?
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Ökologie und Vorkommen

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