Steinrückenlandschaft, Foto: A.Roloff
Holzäpfelchen, Foto: A.Roloff
8a) Holzäpfelchen - Lebensraum


An die Nährstoffe des Bodens hat der Wild-Apfel keine besonderen Ansprüche (im Unterschied zum Kultur-Apfel), auch mit Trockenheit kommt er einigermaßen zurecht; der Kultur-Apfel hingegen benötigt eine bessere Wasserversorgung, denn er soll ja für uns die viel größeren Früchte produzieren – daher ist eines der Hauptanbaugebiete des Kultur-Apfels das Alte Land westlich von Hamburg, elbnah mit hoch anstehendem Grundwasser. Der Wild-Apfel dagegen kommt sogar auf Felsschutt und sonnigen Abhängen vor. Auch Winterfröste bis -25° sind für ihn kein Problem, Spätfröste führen wegen seines späteren Austreibens viel seltener zu Schäden als z.B. bei Kirsche und Nussbaum.

Holzäpfelchen

Die Holzäpfelchen sind bei Wild, Kleinsäugetieren und Vögeln beliebt, welche die Samen nach dem Verzehr entfernt vom Mutterbaum absetzen, im Idealfall irgendwo am Waldrand. Die jungen Bäume werden gerne vom Wild verbissen, da sie etwas Besonderes sind. Die Blüten sind eine Bienen- und Hummelweide. Auch für Pilze sind Apfelbäume ein wichtiger Lebensraum, z.B. für den Feuerschwamm und den Zottigen Schillerporling.

 

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(Text: A. Roloff)

 

 

Baumkönigin

Theresa Erdmann
Baumkönigin 2013

"Zuhause 2012" Bernhard Schmid Künstler-Holzgestalter www.singold36.de
Foto: Bernhard Weizenegger