Verwendung und Nutzen

Das Holz der Eibe zeigt einen schmalen gelblichweißen Splint und einen rotbraunen, an der Luft noch nachdunkelnden Kern. Es ist harzfrei, äußerst zäh, extrem elastisch und dabei sehr schwer und dicht. Wegen seiner speziellen Eigenschaften wurden aus Eibenholz vor der Erfindung des Schießpulvers vorwiegend Bogen und Armbrüste gefertigt.

Aber auch zur Herstellung von Möbeln, Schnitzereien und vielerlei Hausgeräten fand das wertvolle Holz vielfache Verwendung.

Dies führte zu Übernutzungen, die für den Rückgang der Eibe in unseren Wäldern hauptverantwortlich sind. Z. B. exportierte Nürnberg im Jahre 1560 die gewaltige Menge von 36000 Eibenbogen nach Westen!

Nutzung und Wildverbiß haben zudem die Naturverjüngung oft nachhaltig verhindert.

Heute steht die Eibe in vielen Ländern Europas unter Naturschutz, bei uns auf der „Roten Liste“ für gefährdete und besonders bedrohte Pflanzenarten.