Vorkommen und Verbreitung

Die Verbreitung der Gemeinen Eibe beschränkt sich auf das mittlere und südliche Europa. Ihre Ostgrenze ziehen Gebiete mit strengen Wintern. Ihr vertikales Areal reicht von der nördlichen planaren über die kolline, in die südlichere montane Stufe hinauf bis 1400 m.

Sie bevorzugt Kalkstandorte, ist aber auch auf Braunerde-Böden anzutreffen. Meistens findet man Einzelbäume, Gruppen oder Horste eingemischt in Laubholzbestände. Selten findet man kleine geschlossene Eibenbestände, wie das Naturwaldreservat im niedersächsischen Forstamt Bovenden bei Göttingen.

Als andere Eibenbestände werden angegeben: der 18 ha große „Ziesbusch“ (slawisch cis = Eibe) mit 3500 Bäumen in der Tucheler Heide, ein Bestand von ca. 600 Stämmen auf der Vorderröhn in der Nähe von Dermbach sowie das Bodetal im Harz.