Heilkunde, Mythologie und Brauchtum

Die gesamte Pflanze, bis auf den roten Samenmantel, enthält giftige Alkaloide (Taxin, Miloxin und Ephedrin) sowie das Glykosid Taxacatin.

Die Homöopathie verwandte Taxin früher als Antispasmodikum. Heute gewinnt man aus der Rinde das Krebsmittel „Taxol“, welches seit 1993 in Deutschland zugelassen ist und auch hergestellt wird.

In der Mythologie der Germanen führte der in „Ydalis, den Eibentälern“ wohnende Jagdgott Uller einen Bogen aus Eibenholz.
Bei den Kelten war sie Baum der Druiden.
Plinius und Dioskorides bezeichneten die Eibe als Baum des Todes, dessen Ausdünstung während der Blütezeit einen unter ihm Schlafenden töten könne.