Ökologie und Vorkommen

 

Verwendung, ökologischer Nutzen

Der schmale, bräunlichweiße und wertlose Splint wird durch ein mit breiten Markstrahlen versehenes, gelbbraunes und an Festigkeit und Dauerhaftigkeit alle anderen europäischen Hölzer übertreffendes Kernholz abgelöst. Dieses ist zusätzlich hart, leicht spaltbar, willig bearbeitbar, sehr schwer (670–1400 kg/m3) und auch unter Wasser sehr beständig. Es wird als Bauholz im Hoch-, Tief- und Schiffsbau verwendet, zu Fässern, Eisenbahnschwellen und Parkett verarbeitet. Sehr gesucht sind Eichen, deren Qualität für die Furnierherstellung ausreicht.

Nach dem Fällen werden die Stämme zu Balken geschnitten und anschließend
mehrere Jahre im Freien gelagert, damit sie auslaugen können. Danach werden sie unter Dach gebracht und langsam getrocknet.

Hin und wieder taucht der Name „Mooreiche“ auf. Es handelt sich hier nicht etwa um eine eigene Art, sondern lediglich um Holz der Stieleiche, welches viele Jahre im Moorboden oder im Wasser gelegen hat. Dadurch wurde es nicht nur schwer, sondern erhielt auch eine schöne, dunkelbraune bis schwarze Farbe. Dieses seltene Holz findet Verwendung bei Holzbildhauern und zur Schmuckherstellung.