Borke, Foto: A. Roloff
4a) Borke / biegsamer Stamm

Der biegsame Stamm erweist sich bei Lawinenabgängen im Gebirge als Vorteil. Die Stammbasis ist in Hanglagen oft säbelartig gebogen und kann dann malerisch gekrümmt aussehen. Das inspirierte schon viele Künstler. Oft liegt davor noch ein Felsblock oder Gesteinsschutt, der durch die Lärchen am Weiterrollen gehindert wurde.

Die Borke zeigt im Alter eindrucksvolle Plattenstrukturen, die rötlich-braunen Borkeschuppen werden sehr dick und ähneln dann der heimischen Kiefer und dem nordamerikanischen Mammutbaum.

Durch den Nadelabwurf im Herbst sehen Lärchen im Winter einmalig aus: die Kronen voller kleiner Zapfen, aber vollkommen durchsichtig. Sie lassen also viel Licht durch die Krone durch, und dies auch im Sommer. Das macht sie als Gartenbaum so beliebt, neben ihrem frühen Austrieb und der phantastischen goldgelben und späten Herbstfärbung, die oft erst im November erfolgt (im Gebirge natürlich früher).

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(Text: A. Roloff)




Baumkönigin

Isabel Zindler Baumkönigin 2012