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Der Johannistrieb | Baum des Jahres - Dr. Silvius Wodarz Stiftung
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Der Johannistrieb – eine Versicherung gegen Blattverlust

Wenn man sich in der Natur umschaut, dann sieht man besonders im Frühjahr kleine Raupen, die die Blätter der Eichen, Rotbuchen abfressen. Gerade wenn es sehr trocken draußen ist, vermehren sich die Schädlinge besonders gut. Der Eichenwickler und der Maikäfer sind dabei die bekanntesten Schädlinge. Aber nicht nur die Schmetterlinge machen den Bäumen zu schaffen. Auch der Mehltau – ein Pilz kann die Blätter an der Photosynthese hindern. Was aber tun die Bäume, wenn sie keine brauchbaren Blätter mehr haben? Auf Dauer würden sie das ja nicht überleben.
Für diesen Fall hat die Natur eine ganz besondere Einrichtung, die man jetzt um den 24. Juni – dem Namenstag Johannis des Täufers beobachten kann. Nur einige Laubbäume können sich dieses Wunders bedienen. Dazu gehören die Eiche, Rotbuche und einige Ahornarten. Sie treiben aus Blattknospen, die eigentlich für das nächste Frühjahr vorgesehen waren im Sommer noch einmal aus. Der Fachmann bezeichnet diesen Vorgang als Prolepsis (vorwegnehmen). Dafür muss man auch wissen, dass der Baum schon beim ersten Wachstumsschub im Frühjahr die Knospen für das nächste Jahr anlegt. Die Johannistriebe und die daraus entstehenden Blätter kann man meist in der Farbe sehr deutlich vom regulären Trieb unterscheiden.
Wenn ich mir die gelben Blätter der Rosskastanie so anschaue, die von der Rosskastanienminiermotte zum Absterben gebracht werden, dann wünschte ich mir, jeder Baum hätte so eine Versicherung für neue Blätter.

Alles Gute wünscht die Baumschreiberin Daisy Liebau

Daisy Liebau - Baumschreiberin der Baum des Jahres Stiftung

 

 

Baumschreiberin

Claudia Schulze

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