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Tannenbaum | Baum des Jahres - Dr. Silvius Wodarz Stiftung
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Der Tannenbaum blüht wieder


Die Vorweihnachtszeit hat begonnen und überall eröffnen die Weihnachtsmärkte. Toll sieht das aus. Natürlich darf das Tannengrün nicht fehlen. Auch wenn das geübte Försterauge die  vermeintlichen Tannen schnell als Fichte identifiziert, aber das ist eine ganz andere Geschichte. Bei meinem letzten Bummel über den Weihnachtsmarkt habe ich mich gefragt, woher kommt eigentlich der Weihnachtsbaum, der so bunt und leuchtend zu Weihnachten in unseren Stuben steht?


Der Winter ist ja die dunkle Jahreszeit. Die Sonne zieht eine eher kurze Bahn über den Himmel und kaum hat man den Nachmittagskuchen gegessen, wird es draußen schon wieder dunkel. Unsere Vorfahren hatten noch kein elektrisches Licht und so muss das noch viel trauriger in den Wohnstuben ausgesehen haben. Aber jeder weiß ja, dass grüne Zimmerpflanzen jedes Zimmer freundlicher erscheinen lassen. Das wussten auch unsere Vorfahren. Immergrüne Pflanzen wurden ins Haus geholt. Bei den Römern waren das die Loorbeeren und in nördlicheren Gegenden die Tannenzweige. Die Zweige hatten aber auch symbolische Wirkung. Böse Geister mögen nämlich kein Tannengrün Gleichzeitig erinnerte das saftige Grün der Zweige an den Frühling und die Hoffnung auf baldige Wärme und Sonne.

Im Mittelalter wurden in der Kirche am 24. Dezember, um die Wintersonnenwende also, Paradiesspiele aufgeführt. Also hing man auch Äpfel an die Bäume in den Kirchen. Eva soll ja Adam vom Apfel vom Baum der Erkenntnis gegeben haben, obwohl diese Früchte verboten waren. Gott fand diesen Vertrauensbruch so schlimm, dass daraufhin beide das Paradies verlassen mussten. Seit der große Prediger Martin Luther im 16. Jahrhundert die Geburt Jesus Christus, welche ebenfalls um die Wintersonnenwende am  24. Dezember geschehen sein soll, viel stärker in das Bewusstsein der Menschen brachte, wurde wohl aus dem Paradiesbaum im Laufe der Zeit der Christbaum. Dieser wurde ebenfalls mit Äpfeln behängt wurde. Noch lange schmückten die Menschen im Norden Deutschlands ihren Weihnachtsbaum auch mit Adam, Eva und der Schlange.

Ab dem 15. Jahrhundert kam dieser Schmuck an die Weihnachtsbäume in die Stuben der Menschen. Zu den Äpfeln kamen Rosen aus Papier in die Zweige, Oblaten und dünne Goldblättchen. Dorothea Sibylla von Schlesien schließlich verzierte ihren Weihnachtsbaum mit Kerzen. Bald kamen auch noch Spielsachen, Zuckerstangen und allerlei Naschereien hinzu, die die Kinder gerne aus den Zweigen der Weihnachtsbäume pflückten. Viele Schriftsteller haben über ihn geschrieben, zum Beispiel Goethe oder auch E. T. A. Hoffmann im Märchen über Nussknacker und Mausekönig. Dadurch hielt der Weihnachtsbaum auf der ganzen Welt Einzug. Ich habe ihn sogar in Asien, in Bangkok gesehen. Dort war er aus Plastik, rosa und mit vielen kleinen Plüschschweinchen geschmückt, aber das war viel später. In den USA wurden gegen Ende des 19. Jahrhunderts sogar Christbäume aus Eisen hergestellt. Aus schmalen Ritzen in den Ästen drang Gas, welches entzündet wurde und so diesen besonderen Weihnachtsbaum beleuchtete.

Da lobe ich mir doch meinen Tannenbaum aus echtem duftendem Holz zu Hause. Mal ist es eine Fichte, mal eine Tanne, mal eine Kiefer – nur eine Lärche war noch nicht dabei – woran das wohl liegen mag.

Ein gesegnetes Weihnachtsfest wünscht Euch die Baumschreiberin Daisy Liebau!


 

 

Baumschreiberin

Claudia Schulze

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Baumschreiberin

Daisy Liebau

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