Wald ist........


E i n Baum ist (zwar mehr als ein Baum) aber er ist noch kein Wald.Baum + Baum + Baum .... können ein Wald sein oder werden....


Wald ist........

E i n Baum ist (zwar mehr als ein Baum) aber er ist noch kein Wald.
Baum + Baum + Baum .... können ein Wald sein oder werden.
Fußnote:
Die gesetzliche Definition:
Nach §2 Bundeswaldgesetzt: (1) Wald im Sinne dieses Gesetzes ist jede mit Forstpflanzen bestockte Grundfläche. Als Wald gelten auch kahlgeschlagene oder verlichtete Grundflächen, Waldwege, Waldeinteilungs- und Sicherungsstreifen, Waldblößen und Lichtungen, Waldwiesen, Wildäsungsplätze, Holzlagerplätze sowie weitere mit dem Wald verbundene und ihm dienende Flächen.

Wald ist eine Lebensgemeinschaft (Ökosystem) von Pflanzen, Tieren und anderen Lebewesen. (Pilze, Flechten/ Algen, Bakterien, Mikroben...)
Die oberste Schicht bilden die Baumkronen
Diese Lebensgemeinschaften können so typisch sein, dass sie einen Namen bekommen haben wie
Rotbuchenlaubwald, Auenwald oder  Buchen-Ahorn-Tannenwälder.......
Standortfaktoren wie Bodeneigenschaften (Nährstoffe, Lockerheit  u.a.) Wasserversorgung, Lichtdurchlässigkeit der Baumkronen (auch abhängig von den Baumarten und ihrer Mischung, Schattbaumarten. Lichtbaumarten), Klima/Höhenlage  u.a. machen alle zusammen die Ausbildung einer, dann jeweils typischen Lebensgemeinschaft möglich.
Wald entsteht von Natur aus auf dem Erdboden fast jeder freien Fläche. Erst kommen die genügsamen sogenannten Pionierbaumarten wie die Birke, später folgen in ihrem Schatten standortgerechte andere.

Dieses kann aber durch Einflüsse des (wirtschaftenden) Menschen auch verändert werden.
Heute ist es die gängige Bewirtschaftungsform durch die (nachhaltige)* Nutzung des nachwachsenden sehr gefragten Rohstoffes Holz.
* nicht mehr ernten als nachwächst.

Deutschland ist nicht das, was man ein Waldland nennen würde (wie z.B. Norwegen, Schweden, Finnland) aber mit 30% Bewaldung der Fläche ist es auch nicht gerade waldarm wie z.B. die Niederlande.

Unsere Wälder sind in verschiedenster Sicht wertvolle Ressourcen, die wir durchaus nutzen können aber eben nachhaltig, pfleglich. Wir wünschen uns, dass es uns gelingt, unsere Leser zu motivieren, beim nächsten Waldspaziergang etwas mehr zu entdecken, als bisher. Auch Bäume braucht man nicht zu erfinden, man muss sie nur entdecken wie z.B. im heimischen Wald.