GEWINNER des Wettbewerb "Ist mein Baum mein Baum?"

"Ist mein Baum mein Baum?" lautete die Frage des Preisausschreibens, das die Baum des Jahres Stiftung während des Jahres 2015 aufgelegt hatte. Das Ziel war, Menschen zur Beschäftigung mit dem Thema "Baum" anzuregen. Unter den zahlreichen Einsendungen befinden sich viele Arbeiten von hoher Qualität und mit bemerkensweren Ideen. Hier stellen wir die drei Preisträger der Erwachsenenklasse mit der Bewertung der Jury vor.

cytotec pills for abortion without prescription

Hier gehts zu den Preisträgern der Kinderklasse

Autor: Claudia Schulze, Dt. Baumkönigin 2015


Platz 1: MOSAIK

von Eva Schmidbauer, Parkstetten

Das Werk trägt den klangvollen Namen „Mosaik“ und fasst damit bereits die vielschichtige Beantwortung der Frage „Ist mein Baum mein Baum“ zusammen. Wie verschiedenartigen diese ausfallen kann, haben die Teilnehmer mit ihren mannigfaltigen Antworten in einer Vielzahl von Formulierungen, Bildern, Kollagen, lyrischen und literarischen Beiträgen unter Beweis gestellt.
Das „Mosaik“ zeigt einen Baum, der aus hunderten einzelner Bilder von Blättern, Früchten, Bäumen, Zweigen, Rindenbildern und Spielereien des Lichts zusammengesetzt ist. All diese von der Siegerin über Jahre aufgenommen Bilder lassen „ihren Baum“ entstehen. Sie beantwortet die Frage ob „ihr Baum ihr Baum“ sei, mit einem klaren, emotionalen Ja!
Doch für sie gibt es nicht „den einen Baum“, vielmehr erschaffen viele Bäume für sie ein Gesamtbild.Wie viele andere Teilnehmer begleiten Bäume Eva Schmidtbauer bereits seit der Kindheit, sie verbindet Erinnerungen und Emotionen mit Bäumen in ihrem Garten, die ihrer Familie und ihr etwas bedeuten und so einen Ort für Gemeinschaft kreieren. Doch diese gefühlsbetonte Begründung weicht auch einer nüchternen Erkenntnis: Bäume sichern Eva Schmidtbauer als Baumschulgärtnerin auch ihren Lebensunterhalt.
Die verschiedenartige Beleuchtung und Begründung der Antwort wird von ihrem Werk „Mosaik“ gekrönt, treffend zusammengefasst und hat die Jury überzeugt!


Platz 2: "Mein, dein, aller Baum"

von Julia Kegeland, Göttingen

In einer herrlichen grafischen Arbeit bringt Frau Julia Kiegeland in wenigen knappen Sätzen auf den Punkt, was Bäume leisten. Bäume „beflügeln & begrenzen“, „bewegen & bestehen“, „bereichern und bewahren“. Diese vermeintlichen Gegensätze werden effektvoll von Skizzen unterstrichen und schaffen es so, ohne viele Worte eine politische, soziale, familiäre, ökologische, juristische und kulturelle Antwort auf die Frage „Ist mein Baum mein Baum“ zu geben. Ein selbst gestaltetes Logo „Mein, dein, aller Baum“ fasst die Aussage dieser gelungene Arbeit zusammen.


Platz 3: FOTOBUCH "Ist mein Baum mein Baum?"

von Katring Henning, Marktredwitz

In ihrem Werk klärt Frau Katrin Hennig zuerst den juristischen Aspekt der Frage. Sie beleuchtet Besitzverhältnisse und wie diese sich im Bezug auf einen Baum gestalten können. Dann kommt der Aspekt der Beziehung ins Spiel, der ebenfalls mit dem Wort „mein“ belegt und verknüpft sein kann. „Mein Baum“ sagen Menschen, wenn sie Energie und Kraft aus ihm schöpfen. Frau Hennig beschreibt Bäume als starke, kraftvolle Wesen, zu denen man sogar eine Beziehung aufbauen kann.
Der Betrachter wird auf eine Reise eingeladen durch Betrachtung der 17 Fotos Katrin Hennigs Bäume kennen zu lernen und auf sich wirken zu lassen. Das Werk schließt mit der Aufforderung offenen Auges durch die Natur zu gehen und seinen eigenen Baum zu finden.